Bordcomputer

Angefangen hat das Ganze, weil sich die Tachoanzeige auf einer Bodenwelle bei der Anfahrt zum Bergrennen in St. Anton im Mai 2014 verabschiedet hat.

Nachdem kein Ersatzteil für den Tachogeber aufzutreiben war, sind Robert und ich auf die Idee gekommen, einen ABS Sensor anzuzapfen und das ABS Signal mit einem Arduino uno in ein Tachosignal umzuwandeln.

Das hat eigentlich recht bald ordentlich funktioniert, aber größenwahnsinnig wie ich halt bin, lautete das neue Projekt „Bordcomputer“.

Ende 2014 haben wir uns ein neues Layout mit einem Arduino due und einem Arduino nano als „Huckepack“ für die Tachoansteuerung ausgedacht.

Die ecu ist über die serielle Schnittstelle mit dem Arduino verbunden, ein 4,3 zoll TFT touch display liefert die gewünschten Werte fast in Echtzeit und ermöglicht den Wechsel zwischen den einzelnen Menüs.

Der due hat endlich genügend Kraft für ein grafisch ansprechendes Design und kommuniziert über i2c mit dem nano.

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Der Bordcomputer steuert auch die Launch Control, das ALS (Anti Lag System) und den Einsatz der Wasseraufspritzung auf den Ladeluftkühler.

Statt der Ladedruckanzeige haben wir eine sehr helle und kontrastreiche OLED Anzeige in die Tachoeinheit eingebaut.

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Folgende Anzeigen sind auswählbar:

Ladedruck
km/h
l/100km
⌀l/100km
Liter verbraucht
Gang / Schaltblitz / Schaltpieps
Tankinhalt
u/min
Ladeluft Temperatur
Kühlwasser Temperatur
Luftdruck
Volt
Minuten
Bordcomputer Temperatur
⌀km/h
km
Reichweite km
l/stunde
Reichweite Stunden
Benzindruck
Höhenmeter
max l/100km
Lambdakorrekturwert
latenz in millisekunden

Ein Luftdrucksensor für korrekte Ladedruckanzeige und Temperaturanzeige vom Bordcomputer sind auch mit an Bord.

Ich habe in den hunderten Stunden Programmerstellung viel über millisekunden, Pulsweiten, picoliter und das Programmieren in C für den Arduino gelernt.